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Selbstverständlich sollte nicht nur das Fahrzeug selber geschützt werden, sondern auch die Insassen, die sich in dem Fahrzeug befinden und eventuell einen gesundheitlichen Schaden davontragen können. Für eben solche Momente ist die sogenannte Insassenversicherung gedacht. Diese hilft bei gesundheitlichen Beeinträchtigungen der Kfz-Insassen, wenn dies diversen Unfällen zuzuordnen ist.


Darüber hinaus muss sich der Unfall in einem ursächlichen Zusammenhang mit dem Benutzen, Lenken, Be- und Entladen oder Abstellen des versicherten Kraftfahrzeugs ereignet haben. Das heißt, die Beeinträchtigung muss seinen Ursprung nicht vom Kfz selber bekommen haben. Dabei leistet der Versicherer üblicherweise für Tod, Invalidität, Krankenhausaufenthalt und Arbeitsunfähigkeit. Zu beachten ist, dass im Falle eines Unfalls sind so auch Beifahrer und Mitfahrer versichert. Sie müssen sich dazu aber mit Erlaubnis des Fahrzeughalters in dem Fahrzeug aufhalten. Tun sie das unerlaubt und es passiert ein Unfall, tritt die Insassenversicherung-Kraftfahrtunfallversicherung nicht ein. Ebenfalls wichtig zu wissen wären, wie die Versicherung ein Fahrzeug definiert. Als ein Fahrzeug definiert die Insassenversicherung-Kraftfahrtunfallversicherung ein Auto oder einen LKW, ein Motorrad oder ein Kraftrad, einen Roller oder eine Zugmaschine.


Im Gegensatz zu anderen Versicherungen unterscheidet sich die Insassenversicherung-Kraftfahrtunfallversicherung in mehrfacher Hinsicht, so ist sie zum einen erstmal eine Summenversicherung. Das heißt, dass sie unabhängig vom eingetretenen Bedarf im Schadensfall immer die vereinbarte Leistung erbringt. Auch tritt die Versicherung auch dann ein, wenn den Fahrer bei dem Unfall eine Schuld oder Mitschuld trifft.


Zu beachten ist außerdem, wer beruflich als Fahrer tätig oder beschäftigt ist, ist nicht über eine Insassenversicherung-Kraftfahrtunfallversicherung versichert. Des Weiteren kommt die Insassenversicherung in diesem Fall für Schäden und Folgeschäden auf und zahlt über einen bestimmten Zeitraum ein Tagegeld beziehungsweise Krankenhaus-Tagegeld.


Beim Abschluss der Versicherung gibt es zwei Varianten: Die Versicherungssumme kann unabhängig von der Anzahl der Insassen pauschal für ein Fahrzeug festgelegt werden. Man kann sie auch über ein so genanntes Platzsystem abschließen. In diesem Fall können Sitzplätze, die mit höherer Wahrscheinlichkeit belegt sind, wie zum Beispiel Fahrer- und Beifahrersitz, höher versichert werden.

Bildquelle: S.Kobold - Fotolia.com

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